Es hat sich ja in der Vergangenheit durchaus gezeigt, dass der Montag ein guter Wochentag zu sein scheint, des Volkes Stimme zu erheben.
Vielleicht liegt es daran, dass der Wochentag Montag dem Mond zugeordnet ist?
Zumindest aber liegt diese Vermutung nahe, wenn man bedenkt, wie sehr doch die Menschen jedweden Alters in diesen Zeiten ihrer bedrückten Laune (luna=Mond) Ausdruck verleihen!
In Leipzig nahm im Jahre 1989 diese Tradition einen wunderbaren Anfang, die in der Folge zu einer wahrlich friedlichen Revolution geführt hat!
Die Folgen sind uns wohl allen in Erinnerung!
Seit den Geschehnissen in Japan haben sich in über 600 Städten Deutschlands die Menschen zu Mahnwachen auf der Strasse getroffen, so auch in Warburg, einer rührigen Stadt im Osten Westfalens.

Unmittelbar nach den Ereignissen in Japan fanden sich Warburger recht zahlreich am Neustädter Marktplatz ein, um die Mahnwachen zu einer Institution des Protestes werden zu lassen.
Inzwischen hat die dritte Mahnwache stattgefunden und es macht den Anschein, als könne man bald die Anzahl der Teilnehmer über die Marke von 300 hinaus wachsen lassen.
Alle Beteiligten sind sich darin einig, dass der Atomwahnsinn ein schnelles Ende haben muss, dass es an der Zeit ist, die Lobby in ihre Schranken zu weisen und dass sich die Verantwortlichen ihren verlogenen Schmarn von der Backe putzen können!

Und tatsächlich herrschte eine sehr angenehme, nachdenkliche Atmosphäre. Das Ereignis in Japan, was letztlich unsere gesamte wunderbare Welt betrifft, schockiert jeden, dem das Denken nicht sonderlich schwer fällt.

Und damit nicht genug! Die jungen Grünen Warburgs, auf deren Initative hin diese Mahnwachen ins Leben gerufen wurden, sorgten mit kleinen “Aufmerksamkeiten” für das leibliche Wohl und boten jedem einen kleinen aber schnuckeligen, darüber hinaus auch sehr schmackhaften Reaktor zum Vernaschen an!
